Der Meeresgeborene

Selbst war sie schaumgeboren, sagt der Mythos über Aphrodite. Nun hat es das Champagnerhaus Drappier der Göttin gleichgemacht und einen Champagner in den Tiefen der See erzeugt. Hinter „Drappier Champagne La Mer“ verbirgt sich das sogenannte Immersion-Projekt des Familienunternehmens, bei dem Flaschen tief im Meer versenkt werden, um am Meeresgrund in der Bretagne in der Bucht von Lannion weiter zu reifen. Die Flaschen lagern in rund 31 Metern Tiefe. Dort herrscht eine konstante Wassertemperatur und es ist extrem dunkel. Zudem gleicht der Wasserdruck den Druck in der Flasche ideal aus. Das Ergebnis: Der Champagner oxidiert unter Wasser deutlich weniger. Er schmeckt dadurch extrem frisch, präzise und behält eine lebendige Mineralität.

Natürlich ist das gute Stöffchen auch käuflich zu haben: Das „Coffret Immersion“ Set besteht aus einer eleganten Holzkiste mit zwei Flaschen des gleichen Champagners: Eine Flasche ganz normal im hauseigenen Zisterzienserkeller gereift, die andere Flasche ein bis drei Jahre im Atlantischen Ozean. Kosten: zwischen 200 und 300 Euro.

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So früh wie nie